Geschichte des Muay-Thai

Es wird vermutet das frühere Einwanderer aus Süd-China die Kampfkunst vor über 2000 Jahren nach Thailand (das frühere Siam) mitgebracht haben, doch dies genau zu belegen kann wohl keiner so recht.

 

Das Muay-Thai ist aus alten Kriegskünsten der Soldaten entwickelt worden, die im Nahkampf ohne Waffen ihre Fäuste, Ellenbogen, Knie, Füße zum Einsatz brachten. Da die Thais damit sehr erfolgreich waren entwickelten sie daraus diese effektive Kampfkunst (Muay-Thai). Quellen berichten das König Naresuan von Siam, Gefangener der burmesischen Armee sich seine Freiheit erkämpft hatte gegen 12 burmesische Champions, und die Era des Muay-Thai einläutete.

 

Früher wurde zu Ehren des Königs gekämpft, mit Hanfbandagen auf Dorfplätzen und vor Tempeln, ca. 1929 wurden erstmals Boxhandschuhe benutzt. Das erste Stadium wurde ca. 1945 errichtet, das heute immer noch genutzt wird. Das heutige Thaiboxen wird in der Amateur Form mit Vollausrüstung gekämpft, dazu gehören : Kopfschutz, Ellenbogenschutz, Brustpanzer, Tiefschutz, Schienbeinschutz, Boxhandschuh. Während man im professionellen Muay-Thai nur Boxhandschuhe und Tiefschutz anhatt, abgesehen von den Prajets um den Oberarm.

 

Vor jedem Kampf ist nach traditionellen Regeln ein Tanz (Wai-Kru oder Ram-Muay) zu absolvieren der das traditionelle Kulturgut Thailands schützen soll. In Bangkok sollte man zumindest mal einen Besuch in den zwei Hochburgen des Thaiboxens (Lupini und Rajaderm) machen um so einen Eindruck über diese wohl härteste Kampfsportart der Welt zu erfahren.